Schoberts-Bruch

Der Bruch hat den Namen von seinem Bruchmeister.

In den Brüchen wurde gefertigt:

Tür- und Fenstergewände; Mauersteine für Häuser, Brücken, Türme; Gartensäulen, Brunnentröge, Denkmäler; Wegplatten, Treppenstufen, Mühlsteine; Futtertröge für Rinder, Pferde, Schweine; Kilometersteine, Granitblöcke; Rolliersteine für Straßenbau; Torbögen für Toreinfahrten; Randsteine, Steinkreuze, Grabplatten, Grabsteine und vieles mehr.

Der mit Wasser gefüllte Bruch liegt unmittelbar unter der eingestürzten Wand der Burgruine. Die Infotafel gibt Auskunft über die unterschiedlichen Arten der Oberflächen bei der Granitbearbeitung und die erforderlichen Werkzeuge.

In geringer Entfernung davon ist eine Steinhauerhütte mit lebensgroßen Schattenrissfiguren zweier Steinarbeiter, nach einem Motiv von Karl Bedal, aufgestellt.
Setzen wir unsere informative Steinbruch-Wanderung fort, erreichen wir gleich nach dem Schoberts-Bruch den Blauen-Bruch.

Blick vom Schoberts-Bruch zur Burgruine Epprechtstein, Foto Stadtarchiv Kirchenlamitz
Blick vom Schoberts-Bruch zur Burgruine Epprechtstein
Steinhauer, Grafik v. Karl Bedal, Bild Archiv Oberfränkisches Bauernhofmuseum Kleinlosnitz
Steinhauer, Grafik v. Karl Bedal